Die 10 wichtigsten Eigenschaften als Berufsmusiker

//Die 10 wichtigsten Eigenschaften als Berufsmusiker
  • die 10 wichtigsten Eigenschaften eines Berufsmusikers

Die 10 wichtigsten Eigenschaften als Berufsmusiker

1. Zuverlässigkeit

Du musst einfach zuverlässig sein. Das beinhaltet natürlich Pünktlichkeit, dass Vorbereiten von Songs und Erreichbarkeit für Kunden. Um erfolgreich weiterempfohlen zu werden, sind Zuverlässigkeit und Qualität die wichtigste Voraussetzung.

2. Equipment

Du solltest Dein Equipment im Griff haben: Nicht selten müssen wir in Windeseile aufbauen und Soundcheck machen und da gibt es wenig Zeit, noch am Equipment „rumzudoktorn“.

Diese 10 Eigenschaften haben erfolgreiche Berufsmusiker

3. Styling

Du solltest eine gepflegte, wenn nicht sogar stylische Erscheinung sein, immerhin stehst du auf der Bühne. Mit deinem Erscheinungsbild kannst du auch einen wertvollen Wiedererkennungseffekt schaffen. Wer es jedoch übertreibt sieht schnell verkleidet aus.

4. Social Animal

Du solltest easy im Umgang sein. Wenn Du eine Wortkarge Diva bist, wird eine Band dich genau nur 1 x buchen.

Der Lifestyle eines hauptberuflichen Musikers

5. Performance

Du solltest Wert auf gute Performance legen. Es nützt nix, wenn du cool aussiehst, Dich aber auf der Bühne hinter Deinem Instrument versteckst.

6. Flexibel

Du solltest flexibel sein. Also musikalisch. Niemand erwartet von Dir, dass Du jede Musikrichtung mal so eben abfeuern kannst, aber so ein gefährliches Halbwissen solltest Du schon haben. Und wenn mal spontan ein „Dinnerset“ geplant ist, solltest Du auch wissen, das „Autumn Leaves“ nicht der neueste L‘Oreal Haarton ist, den jetzt jeder Instagram Blogger für sich entdeckt hat. Sei „musikalisch emphatisch“. das bedeutet, achte darauf was um Dich herum passiert und sei in der Lage, spontan auf deine Mitmusiker zu reagieren.

Vielfältige musikalische Weiterentwicklung

7. Steiger dich

Entwickel Dich weiter!!! Das geile an der Musik ist ja, dass man NIE aufhören kann etwas neues zu lernen. Selbst wenn aktuelle Chartmusik oft kompositorisch nicht so viel hergibt, und allenfalls noch dem Keyboarder Programming-skills abverlangt, so ist doch aber die Welt der Musik auch in der Vergangenheit ein unerschöpflicher Fundus an Genialität und Inspiration. Beschränke Dich auch beim Musikkonsumieren nie bloss auf eine Musikrichtung. Du isst ja schliesslich auch nicht jeden Tag das selbe Essen. Gut…es sei denn zu sitzt im Knast. Aber dann führt sich dieser ganze Blog sowieso Ad absurdum für Dich 😉

8. Wertschätzen

Sieh die Covermusik bestenfalls NIE als Dein einziges, kreatives Outlet. Denn dann fängst Du an Dienstleistung mit Kunst zu verwechseln und bist nicht mehr Objektiv und in der Lage, dass gewünschte „Produkt“ abzuliefern. Versuche also immer parallel Dein eigenes Zeug zu machen. Um dich als Künstler zu verwirklichen. In meinem Fall hält es sich wunderbar die Waage. Dadurch, dass ich meinen Lebensunterhalt nicht mit meiner eigenen Musik bestreiten muss, ist mein eigenes Zeug viel entspannter und ungefilterter, somit authentischer, als wenn ich versuchen würde kommerziellen Erfolg zu erzwingen. Und es macht auch einfach mehr Spaß. Ich kenne leider viele Musikerkollegen, die unfassbar gut sind, aber im Laufe der Jahre einfach nur noch gefrustet sind, weil Sie sich nie wirklich auf Ihr eigenes Zeug konzentriert haben. Vernachlässigt das nicht, glaubt mir. Das ist mega wichtig.

9. Nimm dich selbst nicht so ernst!

Klar, Du hast voll die krassen Chops und Du könntest GAAAAAAAANZ woanders sein… und „eigentlich“ hast Du es auch nicht nötig, bei einer Gala „Rollin´in the deep“ zu spielen. Aaaaaber… Newsflash, Buddy: NIEMAND im Publikum ist DEINETWEGEN da.

10. Sei Dienstleister

Brutal, aber wahr! Sei dankbar, dass Du Deine Miete zahlen kannst, weil Du bei eben besagten Galas (oder ist Plural von Gala „Galen“???) Rollin in the fucking deep spielst. Im Eventbusiness geht es nicht um Dich und Deine künstlerische Selbstverwirklichung. Es Geht um ABLIEFERN! Der Kunde, Der Kunde….der ist das wirklich wichtige Element Deines Jobs. Behandel Ihn auch so! Egal wie wenig Schlaf du hattest, wie lang Deine Zugfahrt war, ob Deine Freundin grad mit Dir Schluss gemacht hat. Du MUSST auf Knopfdruck funktionieren.

Und genau DAS macht unseren Job, zu einem der härtesten der Welt. Wie im letzten Blog beschrieben musst Du einfach immer fit, am Start und vorzeigbar sein. Letztlich können wir dankbar sein, dass wir einem Land leben, in der es möglich ist, als „Covermusiker“ seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Und das auch nicht schlecht. Irgendwie ist Glück haben und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein auch entscheidend. Aber das, kann man leider nicht kontrollieren. Bevor ich mich noch mehr verliere in Ausführungen und Windungen des Musikerdasein mach ich mal Schluss für heute:

Danke fürs lesen und bis zum nächsten Mal!

Euer Chris

2018-03-15T15:24:52+00:00